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Report · Stand Q3 2026

Fertighaus-Preisindex Deutschland Q3 2026

Wie viel kostet der Quadratmeter Fertighaus im dritten Quartal 2026 wirklich? Dieser Report wertet 274 bepreiste Häuser aus unserer redaktionell geprüften Datenbank aus – Median, Durchschnitt, Preisspannen je Haustyp und die Marktentwicklung seit 2020, transparent und datenbasiert.

Median-Quadratmeterpreis2.828 €/m²schlüsselfertig, ohne Grundstück
Durchschnitt2.755 €/m²über alle Haustypen
Günstigstes Haus833 €/m²Ausbauhaus mit Eigenleistung
Teuerstes Haus5.088 €/m²gehobenes Segment

Datenbasis: 274 von 502 Häusern mit hinterlegtem Ab-Preis. Werte gerundet, Grundstück und Baunebenkosten nicht enthalten.

Marktentwicklung 2020–2026

Kuratierte Indexreihe (Basisjahr 2020 = 100), angelehnt an den amtlichen Baupreisindex und auf den Fertighaus-Markt geglättet. Sichtbar wird der starke Kostensprung 2021/2022 und die spürbare Beruhigung seit 2023.

202020212022202320242025202690105120145

Quadratmeterpreis je Haustyp

Median-Quadratmeterpreise nach Haustyp, berechnet aus den Ab-Preisen unserer Datenbank. Der Abstand zwischen Ausbauhaus und Stadtvilla zeigt, wie stark Ausbaustufe und Ausstattung den Preis beeinflussen.

FlachdachhausWinkelbungalowModulhausZweifamilienhausBlockhausAmerikanisches HausLandhausSinglehausMehrgenerationenhausSchwedenhausTiny HouseContainerhausAnbau / AufstockungKubushausKapitänshausHolzhausFachwerkhausBausatzhausAusbauhausDoppelhausBungalowEinfamilienhausStadtvilla0k0,85k1,7k2,55k3,4k
HaustypMedianØSpanneHäuser
Flachdachhaus3.151 €/m²3.007 €/m²2.226–3.6453
Winkelbungalow2.108 €/m²2.566 €/m²2.105–3.4843
Modulhaus2.798 €/m²3.011 €/m²2.000–4.8208
Zweifamilienhaus2.690 €/m²2.551 €/m²1.870–2.91311
Blockhaus1.096 €/m²1.096 €/m²924–1.2682
Amerikanisches Haus1.997 €/m²1.997 €/m²1.821–2.1732
Landhaus2.867 €/m²2.798 €/m²2.211–3.15914
Singlehaus2.818 €/m²2.908 €/m²2.494–3.5079
Mehrgenerationenhaus2.596 €/m²2.776 €/m²2.560–3.6906
Schwedenhaus2.951 €/m²2.800 €/m²1.682–3.2037
Tiny House3.378 €/m²3.423 €/m²2.450–4.4854
Containerhaus1.267 €/m²1.184 €/m²907–1.2974
Anbau / Aufstockung2.953 €/m²3.013 €/m²2.643–3.86219
Kubushaus2.764 €/m²2.851 €/m²2.657–3.43820
Kapitänshaus2.800 €/m²2.787 €/m²2.644–2.95620
Holzhaus3.163 €/m²3.250 €/m²2.947–3.85920
Fachwerkhaus2.977 €/m²3.075 €/m²2.930–3.3193
Bausatzhaus1.242 €/m²1.245 €/m²1.207–1.2863
Ausbauhaus1.614 €/m²1.751 €/m²833–3.10926
Doppelhaus2.626 €/m²2.691 €/m²1.957–3.61716
Bungalow3.286 €/m²3.047 €/m²2.015–3.5669
Einfamilienhaus3.184 €/m²3.039 €/m²1.868–5.08841
Stadtvilla3.145 €/m²2.973 €/m²2.190–3.49224
Günstigstes SegmentBlockhaus · 1.096 €/m²
Teuerstes SegmentTiny House · 3.378 €/m²

Preisspannen je Anbieter

Für 36 Hersteller liegen belastbare Ab- und Höchstpreise vor. Die Spanne zeigt, wie breit das Portfolio zwischen kompaktem Einstiegshaus und großzügigem Familien- oder Villenentwurf reicht.

AnbieterRegionAb-Preisbis≈ €/m²
ConlivingDeutschlandweit39.900 €129.900 €665–2.165
McCubeÖsterreich und Deutschland99.000 €199.999 €1.737–3.509
massa hausDeutschlandweit111.999 €215.999 €742–1.430
SchwörerHausBaden-Württemberg188.997 €752.828 €1.443–5.747
WeberHausDeutschlandweit189.000 €656.000 €1.370–4.754
Town & Country Haus DeutschlandDeutschlandweit195.000 €320.000 €1.667–2.735
Vario-Haus - DeutschlandDeutschlandweit195.910 €477.060 €1.555–3.786
Haas FertigbauDeutschlandweit199.000 €323.000 €1.463–2.375
Fingerhut HausDeutschlandweit218.134 €798.717 €1.381–5.055
ScanHaus MarlowDeutschlandweit235.000 €395.000 €1.506–2.532
Heinz von Heiden MassivhäuserDeutschlandweit235.000 €560.000 €1.703–4.058
LEHNER HAUSDeutschlandweit240.500 €548.340 €1.185–2.701
DanwoodDeutschlandweit242.300 €596.900 €1.224–3.015
WOLF-HAUSDeutschlandweit245.000 €460.000 €1.788–3.358
FingerHausDeutschlandweit246.170 €468.345 €1.609–3.061
Haas Fertigbau - MehrfamilienhäuserDeutschlandweit256.000 €533.420 €1.533–3.194
P & P MassivhausDeutschlandweit259.000 €424.000 €1.811–2.965
SchwabenhausHessen265.000 €520.000 €1.866–3.662
Kern-HausRheinland-Pfalz272.900 €625.900 €2.021–4.636
Bien-ZenkerHessen277.587 €690.695 €1.779–4.428
KLINKER HAUSBerlin291.600 €383.500 €2.604–3.424
RENSCH-HAUSDeutschlandweit294.059 €406.174 €2.014–2.782
GUSSEK HAUSNiedersachsen295.000 €640.000 €1.891–4.103
Dammann-HausDeutschlandweit297.700 €492.100 €2.053–3.394
Danhaus DeutschlandDeutschlandweit303.551 €523.810 €1.909–3.294
FischerHausBayern308.389 €870.718 €1.658–4.681
Bio-Solar-HausDeutschlandweit314.627 €593.040 €2.247–4.236
Living FertighausHessen325.931 €686.444 €2.050–4.317
hebelHAUSDeutschlandweit329.000 €329.000 €2.511–2.511
KAMPABaden-Württemberg340.000 €720.000 €2.237–4.737
Suckfüll EnergiesparhausDeutschlandweit344.475 €535.444 €2.237–3.477
Hanse HausDeutschlandweit375.569 €679.669 €2.487–4.501
OKAL HausDeutschlandweit407.900 €622.900 €2.000–3.053
Regnauer HausbauBayern416.455 €647.375 €2.301–3.577
BaufritzBayern480.000 €950.000 €2.857–5.655
HUF HAUSDeutschlandweit580.000 €1.200.000 €2.377–4.918

Die €/m²-Näherung basiert auf der durchschnittlichen Wohnfläche des Anbieters und dient nur der groben Einordnung. Maßgeblich ist stets das individuelle Angebot.

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Methodik: So entstehen die Zahlen

Ein Preisindex ist immer nur so gut wie seine Rechenregeln – deshalb legen wir sie offen. Die Quadratmeterpreise dieses Reports berechnen wir zur Buildzeit direkt aus unserer kuratierten Häuser-Datenbank. Für jedes Haus mit hinterlegtem Ab-Preis teilen wir diesen Preis durch die angegebene Wohnfläche und erhalten so einen Quadratmeterpreis. Aus diesen Einzelwerten bilden wir Median, Durchschnitt sowie das Minimum und Maximum – insgesamt fließen 274 von 502 Häusern ein. Häuser, die nur auf Anfrage bepreist sind, bleiben bewusst außen vor, weil ein geschätzter Preis das Ergebnis verfälschen würde.

Wir arbeiten bewusst mit dem Median als Leitkennzahl. Der Median markiert den mittleren Wert: Die eine Hälfte aller Häuser ist günstiger, die andere teurer. Anders als der Durchschnitt reagiert er kaum auf einzelne Ausreißer – ein einzelnes Premium-Haus verschiebt den Median nicht, den Durchschnitt aber deutlich. Genau deshalb zeigen wir beide Werte nebeneinander: Der Median steht für das typische Preisgefühl, die Differenz zum Durchschnitt verrät, wie stark das obere Segment nach oben ausbricht. Für die Auswertung je Haustyp fassen wir alle Ausbauhäuser unabhängig vom Grundriss in einer eigenen Kategorie zusammen, weil die Ausbaustufe den Preis stärker prägt als die reine Gebäudeform.

Die zweite Datenebene – die Marktentwicklung von 2020 bis 2026 – ist eine kuratierte Indexreihe. Sie leitet sich nicht aus unserer Häuser-Datenbank ab, sondern orientiert sich am Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes und wird redaktionell auf das Fertighaus-Segment geglättet. Das Basisjahr 2020 setzen wir auf 100 Punkte; jeder Folgewert zeigt die prozentuale Veränderung des Preisniveaus gegenüber diesem Ausgangspunkt. Der markante Sprung von 2021 auf 2022 spiegelt die damaligen Material- und Energiepreisschübe wider, die flache Kurve ab 2023 die Normalisierung. Wichtig zu verstehen: Der Index beschreibt die allgemeine Preisdynamik, nicht den Preis eines konkreten Hauses.

Was der Report bewusst ausklammert, ist mindestens so wichtig wie das, was er zeigt. Sämtliche Quadratmeterpreise beziehen sich ausschließlich auf das Gebäude in der jeweiligen Ausbaustufe. Nicht enthalten sind Grundstück, Erschließung, Bodengutachten, Baunebenkosten wie Notar, Grunderwerbsteuer und Baugenehmigung sowie Außenanlagen. Diese Posten summieren sich in der Praxis leicht auf 20 bis 35 Prozent der reinen Bausumme und streuen regional enorm. Wer die hier gezeigten Werte auf sein eigenes Vorhaben übertragen möchte, sollte sie daher als belastbaren Ausgangspunkt verstehen – und die individuellen Nebenkosten separat kalkulieren.

Für die tiefere Kostenrechnung stehen Ihnen weitere Werkzeuge zur Verfügung: Mit dem Fertighaus-Kostenrechner ermitteln Sie die Gesamtinvestition inklusive Fundament, Nebenkosten und Reserve. Wollen Sie Anbieter direkt gegenüberstellen, hilft der Anbietervergleich. Und wer bei fallenden oder steigenden Preisen benachrichtigt werden möchte, richtet sich am besten einen Preisalarm ein. So verbinden Sie den statistischen Überblick dieses Reports mit konkreten, auf Ihr Budget zugeschnittenen Angeboten.

Was die Zahlen für Bauherren bedeuten

Für angehende Bauherren ist der wichtigste Befund dieses Reports die Beruhigung der Preiskurve. Nach den turbulenten Jahren 2021 und 2022, in denen Fertighäuser binnen kurzer Zeit spürbar teurer wurden, hat sich der Markt seit 2023 stabilisiert. Wer heute plant, kalkuliert auf einem deutlich verlässlicheren Fundament als noch vor drei Jahren – die Gefahr, dass ein Angebot zwischen Erstgespräch und Vertragsunterschrift dramatisch teurer wird, ist geringer geworden. Das ändert allerdings nichts daran, dass das Preisniveau insgesamt hoch bleibt: Rund 37 Prozent über dem Stand von 2020 zu liegen, bedeutet für ein durchschnittliches Familienhaus einen fünfstelligen Mehraufwand gegenüber der Vor-Corona-Zeit.

Der zweite Hebel liegt in der Ausbaustufe. Die große Spanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Segment zeigt: Wer bereit ist, beim Innenausbau selbst Hand anzulegen, senkt den Quadratmeterpreis erheblich. Ein Ausbauhaus verlagert Gewerke wie Malerarbeiten, Bodenbeläge und Teile der Installation in die Eigenleistung – das kann fünfstellige Beträge sparen, setzt aber handwerkliches Geschick, Zeit und ein realistisches Selbstbild voraus. Am anderen Ende der Skala stehen schlüsselfertige Stadtvillen, bei denen Komfort, Ausstattung und Repräsentationsanspruch den Preis treiben. Zwischen diesen Polen findet fast jede Baufamilie eine passende Konfiguration – vorausgesetzt, sie kennt die realistischen Marktpreise. Genau dafür ist dieser Report gedacht.

Alle Angaben ohne Gewähr. Der Preisindex dient der Orientierung und ersetzt kein individuelles Angebot. Preise können je nach Region, Ausstattung, Grundstück und Baujahr abweichen.

Häufige Fragen zum Fertighaus-Preisindex

Antworten rund um Datenbasis, Methodik und Aussagekraft des Preisindex für Q3 2026 – von der Median-Berechnung bis zur Marktentwicklung seit 2020.

Auf welcher Datenbasis beruht der Fertighaus-Preisindex?
Der Index kombiniert zwei Ebenen. Die Quadratmeterpreise je Haustyp berechnen wir zur Buildzeit aus 274 bepreisten Häusern unserer redaktionell geprüften Datenbank – konkret aus dem Ab-Preis geteilt durch die Wohnfläche. Die langfristige Marktentwicklung 2020 bis 2026 bilden wir als kuratierte Indexreihe ab, die sich am amtlichen Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes orientiert und auf den Fertighaus-Markt geglättet ist. So sehen Sie sowohl das aktuelle Preisgefüge als auch den mehrjährigen Trend.
Warum liegt der Median unter dem Durchschnitt?
Median (2.828 €/m²) und Durchschnitt (2.755 €/m²) unterscheiden sich, weil einzelne Premium-Häuser den Mittelwert nach oben ziehen. Der Median – der Wert, unter und über dem jeweils die Hälfte aller Häuser liegt – ist gegen solche Ausreißer robuster und deshalb die ehrlichere Kennzahl fürs Preisgefühl. Für Ihre Budgetplanung ist der Median die bessere Orientierung, der Durchschnitt zeigt zusätzlich, wie stark das obere Segment streut.
Ist das Grundstück im Quadratmeterpreis enthalten?
Nein. Alle €/m²-Werte beziehen sich ausschließlich auf das Haus in der jeweils genannten Ausbaustufe. Grundstück, Erschließung, Baunebenkosten und Außenanlagen sind bewusst nicht enthalten, weil sie regional extrem streuen – Bauland kostet je nach Lage zwischen rund 60 und über 3.000 Euro pro Quadratmeter. Rechnen Sie diese Posten für Ihre Gesamtinvestition separat dazu; unser Kostenrechner hilft dabei.
Wie stark sind die Fertighauspreise seit 2020 gestiegen?
Unsere kuratierte Indexreihe zeigt seit dem Basisjahr 2020 einen Anstieg auf 137 Punkte für 2026 – das entspricht rund 37 Prozent über sieben Jahre. Den größten Sprung gab es 2021 auf 2022 durch Material- und Energiekosten. Seit 2023 hat sich die Kurve deutlich abgeflacht: Die jährlichen Zuwächse liegen wieder im niedrigen einstelligen Prozentbereich, der Markt hat sich also spürbar beruhigt.
Welches Haussegment ist aktuell am günstigsten?
Gemessen am Median-Quadratmeterpreis ist das Segment „Blockhaus“ mit 1.096 €/m² aktuell am günstigsten, am oberen Ende liegt „Tiny House“ mit 3.378 €/m². Der Unterschied erklärt sich durch Ausbaustufe, Bauweise und Ausstattungsniveau – ein Ausbauhaus mit Eigenleistung senkt den Quadratmeterpreis am stärksten, während repräsentative Stadtvillen im gehobenen Segment liegen.
Kann ich den Report als E-Mail erhalten?
Ja. Über das Formular auf dieser Seite fordern Sie die aufbereiteten Report-Ergebnisse kostenlos und unverbindlich an. Sie erhalten die aktuellen Quadratmeterpreise je Haustyp sowie passende, geprüfte Herstellerangebote zu Ihrem Vorhaben – innerhalb von 24 Stunden und ohne Weitergabe Ihrer Daten ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis.
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